Genthin (püt). Am 23. März 2018 fand in der Genthiner Feuerwache die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehren Genthin und Altenplathow statt.

„Einer für alle, alle für einen“: Die Ortsfeuerwehren Genthin und Altenplathow blickten auf das vergangene Jahr zurück. So teilte Stadtwehrleiter Achim Schmechtig mit, dass die Genthiner Wehr 2017 zu 112 Einsätzen gerufen wurde. Die Altenplathower Wehr rückte zu 44 Einsätzen aus. Der traurigste Einsatz für die Kameradinnen und Kameraden war hierbei ein Verkehrsunfall bei Nielebock, bei dem eine junge Frau ihr Leben verlor. Immer wieder aber werden die Genthiner Wehrleute auch durch fehlerhafte Auslösung von Brandmeldeanlagen gerufen. Dies geschah 17 mal. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr durch die Genthiner Ortsfeuerwehr 177 Einsatzstunden absolviert. Innerhalb von fünf Minuten waren die Retter vor Ort. Erfreulich ist für die Kameradinnen und Kameraden, dass Tobias Dürpisch aus der Ortswehr Tucheim in die Genthiner Wehr wechselte und hier stellvertretender Wehrleiter ist. Solz sind Stadtwehrleiter Achim Schmechtig und Bürgermeister Thomas Barz auf eine stark angewachsene Jugendfeuerwehr. Kritisch jedoch blickten beide auf die Werbung „Wir brauchen Dich!“, die unter anderem auf Bussen für den ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr werben soll. Denn dies geschah bislang nicht. Als sehr wohltuend und ergebnisorientiert empfinden die Genthiner Wehrleute die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Jerichow und Elbe-Parey. Höhepunkt der Versammlung waren auch in diesem Jahr die Ehrungen: Auszeichnungen für langjährige Dienstzeit vorgenommen. So erhielten Reinhard Schulze und Udo Ziegler Urkunden und Anstecknadeln aus den Händen von Bürgermeister Thomas Barz, der diese Auszeichnung persönlich vornahm. Seit zehn Jahren gehören Kevin Höschel und Jacqueline Hering, die mit dem Wechsel in die Genthiner Wehr nun ihren Dienstausweis erhielt, der Feuerwehr an. Befördert zur Hauptfeuerwehrfrau wurde Nadine Höschel, Michel Lennertz zum Brandmeister und Achim Schmechtig wurde zum Brandinspektor ernannt. Als Anerkennung ihres Ehrenamtes wurden Christoph Köppen, Frank Schlotter und Herbert Heise mit Gutscheinen belohnt.