Genthin (reh). Am vergangenen Wochenende veranstaltete Rainer von Enden die 18. Auflage des Rasentraktorrennens in Genthin und ging dabei selbst an den Start. Am Rodelberg nahe der Friedhofstraße wurde auf der kurvigen Piste der schnellste Rasentraktorfahrer und -fahrerinnen ermittelt. Schon von weitem konnten die knatternden Motoren vernommen werden.

Fahrerinnen und Fahrer aus ganz Deutschland versammelten sich in Genthin, um ihrem rasanten Hobby nachzugehen. Die Rasentraktoren sind in der Lage auf geraden Strecken bis zu 100 Kilometer pro Stunde zu erreichen, bei der Strecke am Rodelberg waren es aber vor allem das Handling und die Geschwindigkeiten in den Kurven, die das Rennen entschieden. Der Rundkurs gilt als eine der anspruchsvollsten Strecken in ganz Deutschland. Mit Verlauf des Rennens machten die Bodenwellen und Schlaglöcher den Rennfahrern und Rennfahrerinnen mehr und mehr zu schaffen. Der zusätzliche Regen verwandelte die Rennstrecke in eine Schlammpiste. Der Veranstalter Rainer von Enden hat zunächst mit technischen Problem zu kämpfen, die dann jedoch schnell behoben waren. Letztendlich ist das Rennen nach einer Kollision mit einem Strohballen für ihn vorbei.
In der offenen Klasse mit den meisten Teilnehmern und Teilnehmerinnen, kann Silvio Mertins vom Team „BrockenRacer“ das Rennen für sich entscheiden. Auf dem zweiten Platz fuhr Stefan Simon vom „Blue Hunter Racing“-Team ins Ziel. Auf der dritten Stufe der Treppe landete Marco Weise vom Team „De Moorböcke“.