Genthin (reh). „April! April! Der weiß nicht, was er will, bald schau’n die Wolken düster drein, bald Regen und bald Sonnenschein!“, beginnt ein Gedicht des im Jahr 1906 verstorbenen deutschen Schriftstellers Heinrich Seidel. Besser könnte das Wetter der vergangenen Wochen kaum beschrieben werden. Ein auf und ab der Gefühle, inszeniert durch dunkle Wolken, eisige Windböen und Hagel. Im nächsten Moment zeigte Petrus Erbarmen und Sonnenstrahlen erwärmten die Gemüter. In dieser Woche zeigt das Titelbild eine solche Stimmungschwankung über den Dächern der beschaulichen Stadt Genthin. Es ist zu hoffen, dass die Temperaturen im Mai steigen und Sonnenstrahlen überwiegen werden.