Jerichower Land (eb/reh). Ein Erlebnis der ganz besonderen Art führte die Mitglieder des Arbeitskreises „Sicherheitspolitik und Militärgeschichte“ im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. und die Mitglieder des Burger Freundeskreises Carl von Clausewitz, die freundschaftliche Beziehungen pflegen, gemeinsam nach Parey.

Die Floßfahrten samt kulinarischer Verwöhntour gelten nicht nur bei Hochzeitsgesellschaften oder Firmenfeiern als Geheimtipp. Und wer meint, ein Ausflug zum Erlebnisdorf Parey samt einer Floßfahrt sei nicht attraktiv, der hat sich gründlich geirrt. Die Elbauenregion ganz nah der Kreisstadt Burg hat ungeahnte Reize. Aus ganz Sachsen-Anhalt angereist, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beider Gruppen vom Organisator dieser Abendtour Siegfried Steffen im Pareyer Erlebnisdorf herzlich begrüßt und zu einer vergnüglichen Floßfahrt durch die wunderschönen Elbarme und Kanäle eingeladen. Nach der üblichen Prozedur: Aufstellen zum Gruppenfoto sowie einem kleinen Sektempfang starteten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu einem Erlebnis der ganz besonderen Art. Schon zur Abfahrt war die Stimmung prächtig. Mit dem Mühlenfloß, einer schwimmenden rustikalen Holzbaude, ging es nach dem Ablegen vom Erlebnisdorf Parey mit voller Fahrt voraus über den Mühlensee, vorbei an zahlreichen schön gelegenen Bungalows, durch die romantischen Elbarme und Kanäle in Richtung Schleuse Parey. Der Kapitän sorgte für Stimmung mit Musik und kleinen Geschichten. Es gab viel Zeit für Gespräche unter Deck und Oberdeck, aber auch zum Abschalten oder sogar für ein Nickerchen. Dafür ist im Alltag kaum Zeit. Bei schönem Wetter und Sonnenschein genossen die Gäste nicht nur den großartigen Ausblick vom Sonnendeck auf die schöne Elbauenlandschaft, sondern auch die deftige Brotzeit mit den dazugehörigen Getränken. Mit dem Blick auf die Paltrockwindmühle auf der Rücktour nahte das Ende der Floßfahrt. Eine wirklich schöne gelungene Fahrt lautete das einhellige Resümee der Mitglieder beider Gruppen am späten Abend beim weiteren Plausch in der Mühlenbaude. Die Mitglieder des Arbeitskreises sowie des Freundeskreises unternahmen gemeinsam diesen Ausflug zur Stärkung der Zusammenarbeit. Der Burger Freundeskreis „Carl von Clausewitz“ ist ein loser, nicht auf Vereinsbasis bestehender Kreis von Interessierten, der sich mit dem Kustos der Erinnerungsstätte verbunden fühlt und diesen unterstützt. Es handelt sich nicht um einen Verein nach geltendem Vereinsrecht, sondern um eine bürgerliche Initiative. Eine vornehme Aufgabe des Freundeskreises soll es sein, die Menschen in der räumlichen Umgebung der Erinnerungsstätte dazu zu bewegen, sich mit dem Leben vom Militärstrategen Carl von Clausewitz auseinanderzusetzen. Der Freundeskreis unterstützt die Erinnerungsstätte bei Sonderausstellungen, Vorträgen und Exkursionen, kann diese fördern oder selbst durchführen.