Burg (püt). Zu einer kleinen Einwohnerversammlung lud der Seniorenbeirat der Stadt Burg am 6. November 2018 ein.

Seit drei Jahren engagieren sich Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Burg ehrenamtlich im Seniorenbeirat für die Belange der älteren Generationen in der Kreisstadt. Unter der Leitung von Karin Langner macht das Gremium so die Stadtverwaltung darauf aufmerksam, wo in Burg „der Schuh drückt“ und schlägt nicht selten Verbesserungen vor. Bürgermeister Jörg Rehbaum zeigte sich dankbar für das nimmermüde Engagement des Seniorenbeirats. „Es ist sehr wichtig, dass die Senioren vertreten werden und so ein Sprachrohr für ihre Anliegen finden. Älter werden wir schließlich alle einmal“, sagte Jörg Rehbaum und bedankte sich bei den bisherigen Mitgliedern des Seniorenbeirats für ihre sehr gute Arbeit und angenehme Zusammenarbeit mit einem edlen Tropfen. „Wenn wir auch nicht immer nur gute Zeiten hatten, schnelle und unkomplizierte Hilfe durch die Stadtverwaltung war uns gewiss“, gab Beiratsvorsitzende Karin Langner den Dank gern zurück. Wurde den Ausführungen von Mitglied Christel Seidel aufmerksam zugehört, machte sich schnell deutlich, dass bereits viel durch den Beirat geschafft wurde. Priorität hat stets, dass die Interessen der älteren Bürger in der Stadt bekanntgemacht werden. Auch sollen die Senioren am gesellschaftlichen Leben in Burg teilhaben. Doch stellt sich die Kontaktaufnahme zu den älteren Einwohnern als schwierig dar. Doch handelt das Gremium stets im Sinne aller Burger Senioren. So schauten sich die Mitglieder in der Vergangenheit in den Pflegeheimen der Kreisstadt um und luden zu interessanten Vorträgen wie zum Betreuungsrecht, Erben und Vererben und dem richtigen Umgang mit Geld ein. Der Computerkurs in der Clausewitz-Schule war ebenfalls eine sehr gut angenommene Veranstaltung. Für die weitere Arbeit des Seniorenbeirats sind bereits Vorhaben geplant. Gerhard Ritz, der in Vertretung der Verkehrswacht Jerichower Land, an der Versammlung teilnahm, sprach allen älteren Einwohnern der Stadt Burg eine Einladung zum Verkehrssicherheitstag im Juni 2019 aus. Vorträge über Athrose und gesunde Ernährung im Alter sowie die weitere Zusammenarbeit mit Burger Kitas, Bastelnachmittage in Seniorenheimen und ein Kunstprojekt gemeinsam mit Kindern und Senioren wären weitere Ideen des Seniorenbeirats. Da im Dezember dieses Jahres die Neuberufung der Mitglieder des Seniorenbeirats ansteht, freuten sich Karin Langner und Jörg Rehbaum sehr, dass sich einige neue Einwohner der Kreisstadt auf der Versammlung einfanden und bereit sind, im neu zu wählenden Beirat mitzuwirken. Vom Mitgliederschwund sprach auch Karl-Heinz Koszior, Vorsitzender der Kreisseniorenvertretung. Hierzu wird die Stadt Burg die Satzung des Seniorenbeirats ändern. So wird die Untergrenze auf fünf Mitglieder festgesetzt. Der Stadtseniorenbeirat ist das Bindeglied zwischen Politik, Verwaltung und den älteren Einwohnern der Stadt Burg. Einmal monatlich kommen die Mitglieder nachmittags im Gebäude des DGB-Kreisverbandes in der Schartauer Straße in Burg zusammen.