Burg (mey). Nur noch wenige Wochen sind es bis zur Eröffnung der Landesgartenschau (LaGa) Burg 2018. Jetzt steht auch fest, wer für den Sanitäts- und Rettungsdienst zuständig sein wird.

Am Mittwoch, 21. Februar 2018, wurde es offiziell bekanntgegeben – der Regionalverband Magdeburg-Jerichower Land des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) erhielt den Zuschlag in der Ausschreibung um den Sanitäts- und Rettungsdienst zur bevorstehenden Landesgartenschau. Unter anderem durch die Unterstützung von Partnerkreisverbänden und durch die Bundesgartenschau Magdeburg 1999 sammelte der Verband bereits Erfahrungen, wie mit Veranstaltungen dieser Größenordnung umzugehen ist. Vorstand Frank-Michael Ruth sprach stellvertretend für seine Kolleginnen und Kollegen: „Wir sind stolz, ein solches Event hier in unserer Heimatstadt unterstützen zu dürfen.“
Sonnhild Noack, Geschäftsführerin der Landesgartenschau erklärte: „Das Sicherheitskonzept der LaGa wurde akribisch ausgearbeitet. Dazu gehört eine Bedarfsermittlung für den Sanitäts- und Rettungsdienst.“ Besonders zu Konzerten und an Feiertagen wie Pfingsten wird mit großen Besucherströmen gerechnet, weshalb dann eine stärkere Präsenz von Sanitätskräften erforderlich sein wird. „Wir stellen uns auf alle Eventualitäten ein“, bestätigte Erhard Skupch, Geschäftsführer der LaGa. „Eine LaGa Burg hat es natürlich noch nicht gegeben, darum wird sich erst einmal alles einspielen müssen. Wir werden aber gezielt das Feedback der Besucherinnen und Besucher nutzen, um unsere Landesgartenschau stets zu verbessern.“ So wird sich auch erst nach den ersten Veranstaltungen zeigen, inwiefern die Präsenz der Rettungskräfte vonnöten sein wird. Ebenso werden Wetter, Ferien und andere Faktoren Einfluss auf die Besucherströme und Sänitätsstärke haben. Im Infrastrukturstützpunkt im Goethepark wird sich nicht nur der feste Standort für die Leitung und Organisation der Landesgartenschau befinden, hier wird außerdem ein fixer Erste-Hilfe-Stützpunkt eingerichtet. Für verstauchte Knöchel, Schürfwunden und Kreislaufschwäche wird dies ein permanent besetzter Anlaufpunkt für die Besucherinnen und Besucher auf der Landesgartenschau sein. Zur Vorbereitung der LaGa gehörten außerdem Erste Hilfe-Kurse, an denen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gartenschau teilnahmen. Zum Sicherheitskonzept gehört auch eine Überwachung des LaGa-Geländes. Die Anlagen hierfür wurden bereits in Betrieb genommen. Schon heute werden die Bereiche der Landesgartenschau 24 Stunden videoüberwacht. Noack verspricht sich: „Hierdurch wird eine schnelle Reaktion auf Zwischenfälle aller Art und in jedem Bereich ermöglicht. Die gleiche Technik wird auch schon im Burger Bahnhof verwendet und von dort aus wurde uns bestätigt, wie hoch die Auflösung der Bilder ist. Solche Vorkommnisse wie mit dem Holzfisch im Flickschupark wird es nicht mehr geben.“