Genthin (eb/reh). Bäume prägen viele Straßen in Genthin. Ein wichtiges Merkmal ist, dass nach Standortsuche, Pflanzung, Pflege und Erhaltung ein einheitliches Straßenbild entsteht, das der Umgebung und dem natürlichen Wuchs der grünen Sauerstoffspender entspricht.

Die Verwaltung der Stadt Genthin ist mehrfach darauf hingewiesen worden, dass Bäume, die auf öffentlichem Grund stehen, von den Anwohnern und Anwohnerinnen unsachgemäß geschnitten wurden. Das führt zum Teil dazu, dass unter anderem Linden, welche sich entsprechend ihrer Art zu großen Bäumen entwickeln sollten, nur noch als sogenannte „Kopfbäume“ erhalten werden können, welche regelmäßig bis an den Stamm zurückgeschnitten werden müssen. In Genthin und den Ortschaften gibt es diverse Straßen mit diesen Kopfbäumen. Das resultiert aus Schnittmaßnahmen der Vergangenheit, bei der bereits ältere Linden geköpft wurden und sich im Anschluss unmittelbar am Stamm neue Äste bilden, die dann aber regelmäßig zurückgeschnitten werden müssen, da die neue Astanbindung die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet. Neue gepflanzte Linden sollen sich jedoch entsprechend arttypisch entwickeln und je nach Lindensorte zu großen Bäumen heranwachsen. Ein Kopfbaumschnitt an Jungbäumen ist nicht gewollt und schließt eine künftige arttypische Entwicklung aus. Die Anwohner und Anwohnerinnen werden deshalb aufgefordert, derartige eigenmächtige Rückschnittmaßnahmen an öffentlichen Bäumen zu unterlassen.
Die Stadt Genthin veranlasst regelmäßig erforderliche Baumfäll- und Schnittmaßnahmen auf kommunalen Anlagen. Gern können Hinweise oder Probleme mit Bäumen an die Stadt herangetragen werden. Es wird jedem Hinweis nachgegangen und das Erfordernis auf Maßnahmen geprüft.