Jerichow (püt). Am 3. Dezember 2017 fand im Kloster Jerichow der traditionelle Adventsmarkt im Kreuzgang statt. In jedem Jahr werden hier handgefertigte Produkte von regionalen Händlerinnen und Händlern angeboten.

Unzählige Besucherinnen und Besucher aus nah und fern zog es am ersten Adventssonntag trotz einsetzenden Schneefalls in die mittelalterliche Klosteranlage von Jerichow. Im weihnachtlich geschmückten Kreuzgang luden viele regionale Handeltreibende mit ihren handgefertigten Produkten zum Stöbern und Verweilen ein. So konnte unter anderem der Pareyerin Regina Birmuske beim Stricken von Socken und Enrico Genz aus Sanne beim Löffelschnitzen über die Schulter geschaut werden.
Auch Gestecke, selbst gehäkelte Schmusetiere, Mützen, Schals, Schmuck, Leuchtkugeln, hölzerne Spruchschildchen und vieles mehr fanden bei den Gästen großen Zuspruch. Im Innenhof des Klosters lockten viele Stände für das leibliche Wohl. Ein heißer Kakao oder Glühwein sorgte schnell wieder für warme Hände. In diesem Jahr gab es eine kleine Premiere: Bernd Witt, Geschäftsführer des Kloster Jerichow, erfreute als Weihnachtsmann verkleidet die kleinen und großen Gäste. Der bärtige Geselle hatte es schwer, sich durch die vielen Gäste im Kreuzgang zu kämpfen. Besonders die kleinen Gäste standen mit leuchtenden Augen vor ihm. Gern sagten die Steppkes Gedichte auf und sangen Weih-
nachtslieder vor. Zur Belohnung gab es etwas Süßes. Und wer bereits auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum war, wurde bei Robby Pütsch aus Tangermünde garantiert fündig.
So manches kleine Bäumchen wurde ins Auto geladen. Auch das Schalmeienorchester aus Parey erfreute die Besucherinnen und Besucher in den Nachmittagsstunden im Klosterhof mit weihnachtlichen Klängen. Begonnen hatte der diesjährige Adventsmarkt mit einem Gottesdienst und dem Auftritt des Jerichower Gospelchors.