Scharteucke (püt). Der Verein Kirche Scharteucke e.V. hatte am 10. Dezember 2017 zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen.

Viele Gäste aus nah und fern waren der Einladung des Vereins gefolgt. Hier wurde zum Jahresabschluss den fleißigen Helferinnen und Helfern in weihnachtlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen Dankeschön gesagt. Ein kleines Programm sorgte für Adventsstimung. Olaf Klewe begeisterte an der Trompete und erfüllte die Kirche mit geschulten Klängen und Hobby-Autorin Petra Specht trug ihre selbst geschriebenen Gedichte vor. Christa Wendland, Ideengeberin für dieses Treffen, war sehr erfreut über die zahlreiche Beteiligung zum Jahresabschluss. Die Scharteuckerin gilt als Bindeglied zwischen dem Verein und der Familie von Tresckow. Ohne Monika und Hartwig von Tresckow würde es die Scharteucker Kirche wohl nicht mehr geben. Levin Friedrich von Tresckow, ein Vorfahre von Hartwig von Tresckow, ließ 1747 diese Kirche erbauen. Durch Zufall erfuhr das Ehepaar 1990 von seinen Scharteucker Wurzeln. Diese verhinderten gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern den Abriss des Gotteshauses und machten daraus binnen sieben Jahren wieder zu einem barocken Kleinod. 1997 erstrahlte die Kirche in neuem Glanz und konnte wieder eingeweiht werden. Heute ist sie schmückender Mittelpunkt des kleinen Dorfes. Mit viel Herzblut ist Christa Wendland Ansprechpartnerin für sämtliche Belange rund um die Kirche. Interessierte Besucherinnen und Besucher führt die Rentnerin gern durch das Gotteshaus und gibt ihnen Wissenswertes mit auf den Weg. Durch kleine Veranstaltungen und Kaffeenachmittage im Kircheninneren soll der dörfliche Zusammenhalt gestärkt werden. Übrigens: An Heiligabend findet um 15 Uhr in der weihnachtlich geschmückten Kirche ein Gottesdienst statt.