Scharteucke (püt). In der Dorfkirche von Scharteucke fand am 10. Juni 2018 eine geschichtlich interessante Veranstaltung statt.

„Die Rose von Schlagenthin“ – nur wenigen ist die Geschichte der Anna Dorothea von Tresckow bisher bekannt. Der Verein Kirche Scharteucke e.V. lud am 10. Juni 2018 in die liebevoll sanierte Dorfkirche zu einem heimatgeschichtlich interessanten Vortrag ein. Als Gast konnte Edeltraut Herrmann aus Schlagenthin begrüßt werden, die ihr Publikum mit in die Kinder- und Jugendzeit der 1603 in Schlagenthin geborenen Tochter des Gerichtsherrn von Schlagenthin, Jochen von Tresckow, nahm und so die Verbindung zwischen den Linien der Adelsfamilie von Tresckow in Scharteucke und Schlagenthin erklärte. Musikalisch begleitet wurde Edeltraut Herrmann in ihren Ausführungen von den Mitgliedern des Frauenchors „Stremmelerchen“ und des Männerchors Liedertafel-Gesangsfreunde 1845 Genthin, die die Veranstaltung themengerecht mit dem Lied „Die Rose“ eröffneten. Hanna Lüdtke und Eleonore Grams von der Burger Trachtengruppe zeigten eine Szene aus der Erzählung. Die Scharteuckerin Eleonore Grams trug zudem ein selbstverfasstes Gedicht über ihren Heimatort vor, das mit den Worten „Dich Scharteucke verlass ich nie“ berührte. Rings um die Scharteu-
cker Kirche hatten Christa Wendland und ihre fleißigen Helfer im Namen von Monika und Hartwig von Tresckow, Vorsitzende des Vereins, zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Die Dorfkirche wurde 1747 von Levin Friedrich von Tresckow erbaut. Durch das nimmermüde Engagement des Vereins konnte die Kirche gerettet und restauriert werden.