Genthin/Klietznick (püt). Am Volkstrauertag, 19. November 2017, gedachten Städte und Gemeinden in ganz Deutschland den Opfern von Krieg und Gewalt. So auch in Gen-
thin und Klietznick.


In strömendem Regen hatten sich auf dem städtischen Friedhof in Genthin zahlreiche Stadträte und Kommunalpolitiker eingefunden, um am Soldatendenkmal der Kriegsopfer zu gedenken und Kränze niederzulegen. Pfarrerin Beate Eisert und Bürgermeister Thomas Barz hielten eine kurze Andacht, bevor sie gemeinsam ein Gebinde am Mahnmal ablegten. Dem folgte eine Gedenkminute. Der Posaunenchor der St. Trinitatisgemeinde Genthin umrahmte die Veranstaltung musikalisch. Auch im kleinen Dorf Klietznick wurde der Volkstrauertag mit einer Andacht durch Pfarrerin Friederike Bracht in der ehrwürdigen Dorfkirche und anschließender Kranzniederlegung durch Ortsbürgermeister Andreas Dertz und Harald Bothe in seiner Funktion als Bürgermeister der Einheitsgemeinde Stadt Jerichow am Gedenkstein für die Gefallenen begangen. Ein gemütliches Beisammensein bei wärmendem Kaffee und Kuchen beschloss hier die Veranstaltung. Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag und wird seit 1952 begangen.