Gestürzt: Am Nachmittag wurde ein zwölfjähriger Junge bei einem Verkehrsunfall auf der Zerbster Chaussee in Burg, auf Höhe einer Einmündung zu einem Supermarkt, verletzt. Ein 64-jähriger Autofahrer befuhr mit seinem Fahrzeug die Zerbster Chaussee aus Richtung Zerbster Straße in Richtung Zibbeklebener Straße. Als er auf Höhe des an der Supermarktzufahrt wartenden Kindes vorbeifuhr, lief der Junge plötzlich unvermittelt auf die Fahrbahn gegen das fahrende Auto. Der Junge wurde verletzt und in ein Krankenhaus verbracht. Warum der Zwölfjährige trotz Fahrzeugverkehrs einfach auf die Fahrbahn lief, ist noch unklar.

Gestohlen: Unbekannte brachen nachts in die Büroräume einer Firma an der Brüderstraße in Burg ein und klauten einige hundert Euro an Bargeld. Sie hebelten zunächst die Eingangstür der Firma auf, durchsuchten mehrere Schränke und hebelten dabei wiederum mehrere verschlossene Schubladen und Schränke auf. Aufgefundenes Bargeld wurde durch die Unbekannten mitgenommen. Das Gleiche ereignete sich bei einer Firma am Breiten Weg in Burg. Aufgrund der zeitlichen Übereinstimmung, der örtlichen Nähe und der gesicherten Spuren ist ein Zusammenhang mit dem Einbruchsdiebstahl in der Brüderstraße nicht auszuschließen.

Gerammt: Vor kurzem wurde auf einem landwirtschaftlichen Weg zwischen Möser und Lostau eine 48-jährige Frau verletzt. Während eines Spaziergangs nährte sich ihr ein Auto von hinten. Der Fahrer hupte kurz und fuhr dann vorbei. Dabei machte der Fahrer des Autos vom Typ VW einen kleinen Schlenker mit seinem Fahrzeug, in dessen Folge drei Personen, die sich auf zwei hinter dem Auto hergezogenen Schlitten befanden, von den selbigen fielen. Einer der dann unbesetzten und unkontrolliert umherschleudernden Schlitten traf die Geschädigte. Durch die Wucht des Anpralls wurde die 48-Jährige Frau zu Boden geschleudert und verletzte sich dabei. Die „Schlittenbesatzung“ sowie der 18-jährige VW-Fahrer blieben bei diesem Vorfall unverletzt.

Geflohen: Am Morgen wurde ein zehnjähriger Junge auf der Magdeburger Straße in Wahlitz bei einem Verkehrsunfall verletzt. Der Junge wollte die Fahrbahn der B246a überqueren. Zunächst hielt eine 55-jährige Fahrzeugführerin aus Richtung Gommern kommend verkehrsbedingt an, da sie die Absicht hatte, nach links abzubiegen. Der Junge ging nun unmittelbar vor der haltenden Autofahrerin über die Fahrbahn und wurde von einem anderen Personenkraftwagen mit Dessauer Kennzeichen, der aus Richtung Menz kam, erfasst. Dabei stürzte er und verletzte sich. Er wurde in ein Krankenhaus verbracht. Der derzeit noch unbekannte Fahrer hielt an der Unfallstelle an, schaute kurz und setzte, ohne sich um das verletzte Kind zu kümmern, seine Fahrt einfach fort.

Geirrt: Kürzlich wurde die Polizei über eine vermutliche handfeste Auseinandersetzung in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Am Rohrteich in Gommern informiert. Polizeikräfte trafen vor Ort auf zwei sichtlich irritierte 17- und 23-jährige junge Männer. Die Aufklärung über die Schmerzensschreie durch die beiden Anwesenden ließ dann auch die Leute von der Polizei schmunzeln: Die Betroffenen gingen voll in einem online basierenden Computerspiel auf und verloren gegen andere Mitspieler und Mitspielerinnen. Darüber ärgerte sich der 17-Jährige so sehr, dass er aus lauter Frust gegen eine Wand schlug und auf Grund der dann folgenden Schmerzen aufschrie.

Gefahren: In der Geschwister-Scholl-Straße in Genthin ereignete sich kürzlich ein Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Autos vom Typ Renault befuhr den Bereich der Wasserturmkreuzung und ordnete sich in die Linksabbiegerspur ein. Da ein anderer Personenkraftwagen wegen Motorschadens die Linksabbiegerspur blockierte, wechselte der Fahrzeugführer zum Zwecke des Umfahrens die Fahrspur und übersah dabei einen bereits neben ihm fahrenden Opel und es kam zum Zusammenstoß. Es entstand Sachschaden.

Geblitzt: Einsatzkräfte der Polizei kontrollierten kürzlich von 11 bis 15 Uhr die Geschwindigkeiten von Kraftfahrzeugen in der Jerichower Straße in Genthin. Dabei wurden über 1.300 Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen überprüft. 14 Autofahrer und Autofahrerinnen überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern in der Stunde. Zwei Autofahrer haben neben dem Bußgeld und den Punkten auch ein Fahrverbot einzuplanen. Sie düsten mit 97 beziehungsweise 86 Kilometer pro Stunde die Straße entlang.

Gewechselt: Zwischen Mögelin und Kuxwinkel ereignete sich ein Verkehrsunfall. Ein Reh lief über die Fahrbahn. Der 26-jährige Fahrzeugführer eines Autos vom Typ Ford konnte einen Zusammenstoß mit dem Tier nicht mehr vermeiden. Am Ford entstand Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Das Reh verendete.

Gemeldet: Eine vermisste Jugendliche aus dem Corneliuswerk Flötz stellte sich der Polizei und gab an, bei Freunden in Genthin gewesen zu sein. Das Mädchen war augenscheinlich gesund und munter.

Getrunken: Am Nachmittag kontrollierte die Polizei in der Straße Am Werder in Genthin den Fahrer eines Autos vom Typ Audi. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Der 28-jährige Mann wurde zu einer Blutprobenentnahme gebeten. Zudem stellte die Polizeistreife den Führerschein sicher.

Geprüft: Wie halten es denn Autofahrer und Autofahrerinnen mit den Verkehrs- und Ausrüstungsvorschriften bei sich und bei Fahrzeugen? Das interessierte jüngst die Polizeibeamten und -beamtinnen, die im Stadtgebiet von Genthin intensiv kontrollierten. Insgesamt wurden 21 Verstöße festgestellt und auch geahndet. So wurden unter anderem vier Verwarngelder in Höhe von je zehn Euro gegenüber Autofahrern und Autofahrerinnen ausgesprochen, da diese ihren Führerschein beziehungsweise ihren Fahrzeugschein nicht mitführten. Zwei Fahrzeugführer wurden mit einem Verwarngeld in Höhe von jeweils 25 Euro konfrontiert, weil sie ihre Hunde während der Fahrt nicht ordnungsgemäß sicherten. Sieben Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen wurden mit 30 Euro Verwarngeld belegt, da sie den Sicherheitsgurt nicht benutzten. Weitere einzelne Verstöße (Fehlen eines Warndreiecks, Ladungssicherung bei Lastkraftwagen) wurden ebenfalls mit Verwarn- oder Bußgeldern geahndet. Dabei erwischte es auch Leute, die mit dem Fahrrad unterwegs waren – aber zum Beispiel entgegen der Fahrtrichtung einer Einbahnstraße, und das darf nicht sein, weil es ungesetzlich ist.

Gemessen: Wer fährt denn eigentlich hier wie schnell? Das war die Frage, der unlängst die Polizei nachging. Von 9.30 bis 14 Uhr wurden die Geschwindigkeiten von Fahrzeugen in der Genthiner Straße in Parchen gemessen. Dabei wurden über 550 Fahrzeugführer und Fahrzeugführerinnen überprüft. Elf Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern in der Stunde stellte die Polizei fest. Ein Fahrzeugführer düste mit 85 Kilometern in der Stunde. Das kostet ihn Punkte, ein Fahrverbot und Bußgeld.

Gefahren: Morgens gegen 6.30 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße K1203 aus Richtung Belicke kommend in Richtung Genthin ein Verkehrsunfall. Ein Reh lief über die Straße und ein Autofahrer konnte nicht rechtzeitig bremsen. Das Reh verendete und wurde durch den zuständigen Jagdpächter entsorgt. Das Auto wurde beschädigt.