Hier schreibt abel:


Das Am Rande der letzten Woche beendete ich damit, dass ich nicht in einem Land leben möchte, in dem wegen eines Dieselfahrverbots begonnen wird, über die automatische Erfassung aller Fahrzeuge eine Verbotszone durchzusetzen. Wir alle wissen, dass auch internetfähige Kühlschränke dazu missbraucht werden, um kriminelle Handlungen durchzuführen. Es ist bekannt, dass das smarte Home nicht nur smart sondern auch verwundbar sein kann. Wenn Verbrecher, Hersteller, die Polizei oder die Regierung meine Bude von außen durchleuchten können oder die Kühltruhe abschalten, damit der Gestank einen SEK-Einsatz rechtfertigt, na schön könnte ich sagen, dann ist das aktuell ganz einfach mein eigenes Risiko. Ich muss derlei Geräte ja nicht kaufen. Wenn es um die permanente Überwachung aus Feinstaub- oder Stickoxidgründen im öffentlichen Raum geht, ist das ganz einfach eine Grenzüberschreitung, die meine bürgerliche Freiheit und auch meinen Anspruch auf die Unschuldsvermutung aus dem Grundgesetz verletzt. Wie wir aus Erfahrung in der ehemaligen DDR wissen, fängt Überwachung klein an. Hier eine kleine Kontrolle, ob auch alle in der Straße ihren Strom vor oder nach dem Zähler abzapfen. Da eine Verkehrskontrolle, um zu sehen, wer denn dienstags immer so von Genthin nach Brandenburg fährt. Und irgendwann, schwups, ist es wieder weg, das Recht zu wählen und mitzureden.