Gefasst: In den frühen Morgenstunden am Montag, 1. Januar 2018, wurden bei einem Einsatz in einer Gartenlaube im Wahlitzer Heilstättenweg mehrere Jugendliche von der Polizei angetroffen. In der Laube konnten diverse Geräte, welche für den Konsum und den Verkauf von Drogen bestimmt sind, gefunden werden. Außerdem wurde Cannabis in verschiedener Form, als Blüten und gepresstes Öl, und eine in Tablettenform gepresste Substanz gefunden. Weiterhin wurden auch zwei Schlagringe, Pfefferspray und illegale Pyrotechnik sichergestellt. Strafverfahren wurden eingeleitet.

Gebrannt:
In Gommern wurde in der Silvesternacht ein Müllcontainer in Brand gesetzt und musste durch die Feuerwehr gelöscht werden. Außerdem kam es in Gommern zu einem Polizeieinsatz, weil durch Jugendliche Blitzknaller von einem Balkon geworfen wurden.

Gemeldet: Der Polizei wurde am Neujahrstag ein zerstörter Postkasten der deutschen Post AG gemeldet. Der in der Karl-Marx-Straße in Biederitz aufgestellte Postkasten wurde von Unbekannten mit Pyrotechnik in die Luft gesprengt. Im Postkasten befindliche Briefsendungen wurden beschädigt, teilweise auch zerstört. Die betroffenen Briefsendungen wurden von der Polizei sichergestellt.

Getrunken:
Am Montagabend, 1. Januar 2018, wurde die Polizei zu einem Verkehrsunfall auf einem Parkplatz eines Discounters in der Straße Am Ring in Burg gerufen. Hier stieß der Fahrer eines Skoda mit einem geparkten VW Golf zusammen. Der Fahrer  des Skoda setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort. Der Unfall wurde von Anwohnern und auch von dem Besitzer des VW Golf beobachtet, sodass das amtliche Kennzeichen und auch der Fahrzeugführer gesehen und gemeldet werden konnte. Die Polizeibeamten machten sich auf dem Weg zur Halteranschrift und konnten dort den Skoda und auch den vermeintlichen Fahrer feststellen. Der Fahrer hatte eine „Alkoholfahne“. Ein Test ergab 2,88 Promille. So wurde durch die Polizeibeamten eine Blutentnahme angeordnet und im Krankenhaus durchgeführt. Gegen den 37-Jährigen wurden Strafverfahren eingeleitet und der Führerschein sichergestellt. Er darf die nächste Zeit kein fahrerlaubnispflichtiges Fahrzeug mehr führen.

Gestohlen:
Bislang Unbekannte sind vom Montag, 1. Januar zum Dienstag, 2. Januar 2018, in ein Nebengelass eines Grundstücks im Zeddenicker Weg in Ziepel eingebrochen. Die Räumlichkeiten wurden durchsucht, Schränke durchwühlt. Gestohlen wurde diverses Werkzeug.

Geschmiert: Die Polizei kam am Dienstag, 2. Januar 2018, auf dem Friedhof in der Wiesenstraße in Gommern zum Einsatz. Es wurde ein Gedenkstein mit einem Hakenkreuz beschmiert und die Friedhofsmauer wurde mit SS-Runen verunstaltet. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gerammt: Eine Fahrerin eines Ford stieß Dienstagabend, 2. Januar 2018, zwischen Lüttgenziatz und Räckendorf mit einem Wildschwein zusammen. Das Auto wurde dabei beschädigt, das Wildschwein überlebte den Unfall nicht. 

Geschädigt: Durch unbekannte Täter beziehungsweise Täterinnen wurde am Silvesterabend eine Hecke in Güsen mit einer großen Anzahl von Raketen beschossen. Die Hecke geriet dabei in Brand und wurde von der Feuerwehr gelöscht. Es entstand ein Schaden von etwa 500 Euro. Eine Anzeige wurde aufgenommen. Die Polizei hat die Ermittlungen eingeleitet.

Getroffen: In Genthin kam es in der Silvesternacht zu mehreren Einsätzen. Zwei Anrufer hatten mitgeteilt, dass sie von anderen Personen mit Blitzknallern beworfen wurden. Ein Blitzknaller löste die Alarmanlage eines Geschäftes aus und in einem Fall kam es zu einer Körperverletzung nach einem Streit. Auch hier war der Auslöser der Streitigkeit das Knallen mit Blitzknallern.

Gerufen: An Silvester kam es in der Gartenstraße in Genthin zum Brand eines Carports. Hinweise, dass das Feuer durch Feuerwerkskörper verursacht wurde, gibt es bisher nicht. Es wird, nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr, von einem technischen Defekt an der Elektrik ausgegangen.

Gefunden: Am Silvesternachmittag, 31. Dezember 2017, fand eine Spaziergängerin zwischen Theeßen und Räckendorf einen toten Wolf am Fahrbahnrand. Ob das Tier durch einen Unfall mit einem Kraftfahrzeug verendete, konnte zunächst nicht geklärt werden. Das Landesamt für Umweltschutz wurde verständigt und holte den Wolf für eine Untersuchung zur Klärung der Todesursache ab. Da eine absichtliche Tötung des Tieres ebenso nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde auch ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

Gemeldet: Ein Bürger aus der Saarlandstraße in Genthin meldete an Neujahr der Polizei, dass Unbekannte einen Silvesterböller über das Hoftor warfen und der Böller unmittelbar am dahinter stehenden Fahrzeug explodierte. Auf der Motorhaube waren Rußanhaftungen. Die Detonation war so heftig, dass die Frontscheibe riss.

Gefahren: Aus bislang ungeklärter Ursache kam Dienstagnachmittag, 2. Januar 2018, ein Lastwagen auf der Kreisstraße K1196 in Richtung Genthin ins Schleudern und streifte dabei zwei Bäume, als er nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Fahrer konnte nach rund 100 Metern sein Fahrzeug wieder stabilisieren und zum Stehen bringen. Fahrer und Beifahrer kamen mit dem Schrecken davon. Am Lastwagen wurde der Kastenaufbau total zerstört. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Gestohlen: Unbekannte entwendeten Dienstagmittag, 2. Januar 2018, innerhalb von vier Stunden, ein Damenfahrrad, das in der Zeppelinstraße in Genthin angeschlossen vor dem Grundstück stand.

Gebrannt: Die Polizei wurde Dienstagabend, 2. Januar 2018, zur Unterstützung der Feuerwehr gerufen. Gebrannt hatte ein Hochsitz nahe der Bundesstraße B1 bei Roßdorf. Während der Löscharbeiten fanden die Kameraden Kleidungsstücke und eine Matratze. Scheinbar hatte jemand den Hochsitz als Obdach genutzt. Dieses ist nun dem Brand zum Opfer gefallen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Geklaut:
In der Nacht zum Mittwoch, 3. Januar 2018, entwendeten bislang Unbekannte einen auf einem Grundstück in Schopsdorf abgestellten Anhänger. Das Grundstück ist nicht voll umfriedet, sodass die Täter es betreten und den Anhänger entwenden konnten.

Gemessen:
Polizeibeamte des Revierkommissariats Genthin führten Mittwochnachmittag, 3. Januar 2018, in der Brandenburger Straße in Genthin eine Geschwindigkeitskontrolle durch, bei der insgesamt drei Verstöße festgestellt und geahndet wurden. Der Schnellste fuhr 47 Stundenkilometer, bei erlaubten 30 Kilometer in der Stunde.