Gemessen: Am Donnerstagabend, 26. Juli 2018, führten die Biederitzer Regionalbereichsbeamten eine Geschwindigkeitskontrolle in der Bahnhofstraße in Biederitz durch. Die erlaubten 30 Stundenkilometer überschritten vier Fahrzeugführer. Der Schnellste war mit 56 Kilometern in der Stunde unterwegs und muss nun mit einem Bußgeld rechnen.

Gesprengt: Am Samstag, 28. Juli 2018 gegen 1.30 Uhr wurde durch unbekannte Täter ein Fahrkartenautomat der Deutschen-Bahn AG im Bereich der August-Bebel-Straße in Gerwisch gesprengt. Ein Anwohner vernahm zu besagter Zeit einen lauten Knall und konnte noch ein verdächtiges Fahrzeug sowie eine männliche Person beobachten, welche unmittelbar den Tatort verließen. Die Spurensuche ergab, dass der Automat mittels einer Rohrbombe gesprengt wurde. Es entstand ein Schaden von insgesamt 30.000 Euro. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

Gemerkt: Die Fahrzeugführerin eines Radladers bemerkte am Sonntag, 29. Juli 2018, während der Fahrt im Bereich der Loburger Straße in Möckern, dass Rauchschwaden im Frontbereich aufstiegen. Als sie anhielt, um nach der Ursache zu schauen, stellte sie bereits Flammen im vorderen Teil des Fahrzeuges fest. Unter Mithilfe von Zeugen konnte das Feuer mittels Handfeuerlöscher gelöscht werden. Nach jetzigem Erkenntnisstand ist von einem technischen Defekt auszugehen.

Gesucht: Die Fahrerin eines schwarzen Skoda Octavias parkte am Montagnachmittag, 30. Juli 2018, das selbige in der Friedenstraße in Burg in Höhe des Netto-Marktes. Als sie gegen 16 Uhr das Auto wieder in Gebrauch nahm, stellte sie erhebliche Beschädigungen auf der Fahrerseite fest. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt. Zeugen, die am Montag in der Zeit von 14.30 bis 16 Uhr ein Unfall beobachtet oder andere relevante Feststellungen getätigt haben, mögen dieses bitte der Polizei unter der Telefonnummer 039 21/92 00 mitteilen.

Gebrannt: Am Dienstagvormittag, 31. Juli 2018 gegen 11 Uhr bekam die Polizei den Hinweis, dass es bei Pietzpuhl brennen soll. Die Kollegen vor Ort stellten eine Arbeitsmaschine fest, die in voller Ausdehnung brannte. Die Feuerwehr war bereits dabei die Flammen einzudämmen. Der Fahrer gab an, dass zunächst Rauch aufstieg und es dann im Motorraum zu brennen anfing. Der Versuch mit einem Handfeuerlöscher den Flammen Einhalt zu gebieten schlug fehl. Durch den Fahrzeugbrand entzündete sich das angrenzende Feld, wobei hier rund zwei Hektar Fläche den Flammen zum Opfer fielen. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar, ein technischer Defekt aber wahrscheinlich. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehr als 250.000 Euro. Die Fahrbahn, auf der sich das Fahrzeug zu dem Zeitpunkt befand, wurde in Mitleidenschaft gezogen, wobei hier noch durch die zuständige Behörde der Schaden zu prüfen ist.

Gezündelt: Am Donnerstagmittag, 26. Juli 2018, rückte die Genthiner Feuerwehr zu einem Brand im Wald bei Blockdamm in Genthin aus. Dort entwickelte sich ein Bodenlauffeuer, das durch die 38 Kameraden mit ihren 14 Fahrzeugen nur schwer unter Kontrolle gebracht werden konnte. Mit Hilfe des Löscheinsatzes des Polizeihubschraubers war den Kameraden gut geholfen, sodass gemeinsam das Feuer in den Griff bekommen und gelöscht werden konnte. Letztlich brannten knapp zwei Hektar Waldboden. Die Polizei und Feuerwehr gehen von Brandstiftung aus.

Getrunken: Im Rahmen einer Kontrolle stellten Polizeibeamte bei einem Autofahrer in der Freitagnacht, 27. Juli 2018, Atemalkoholgeruch fest. Daher entschlossen sich die Polizeibeamten einen freiwilligen Alkoholtest bei dem 56-Jährigen durchzuführen. Der Wert lag bei 0,8 Promille, wonach sich ein beweissicherer Atemalkoholtest im Revierkommissariat anschloss. Den Fahrer erwarten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, ein empfindliches Bußgeld und ein Fahrverbot von mindestens einem Monat.

Gebrannt: Aus bisher ungeklärter Ursache kam es vergangenes Wochenende wiederholt zu zwei Waldbränden im Bereich Jerichow. In einem der Fälle hätte ein Zeuge eine männliche Person beobachtet, welche sich verdächtig verhielt. Weiterhin konnte im Rahmen der Spurensuche eine unbekannte Flüssigkeit sichergestellt werden. Hierbei könnte es sich dem Geruch nach um Spiritus oder Benzin handeln. Ein genaues Ergebnis steht derzeit noch aus. Jeweils wurden größere Flächen durch das Feuer zerstört.

Gefahren: Der Fahrer eines Ford befuhr am Montagnachmittag, 30. Juli 2018, die Kreisstraße K1030 zwischen Mangelsdorf und Kleinmangeldorf. Den Angaben des 25-jährigen Fahrers kam er nach links auf die Gegenfahrspur und stieß hier mit einem entgegenkommenden Skoda zusammen. Der Fahrer des Skodas war in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mittels Spezialwerkzeug befreit werden. Der 63-jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus nach Stendal gebracht.

Gerammt: In der Nacht zum Dienstag, 31. Juli 2018, befuhr ein Suzuki die Bundesstraße B107 zwischen Jerichow und Fischbeck, als plötzlich ein Reh über die Fahrbahn wechselte und mit dem Fahrzeug kollidierte. Das Reh verendete noch am Unfallort. Am Auto entstand Sachschaden.

Gezapft: In der Nacht zum Dienstag, 31. Juli 2018, entwendeten unbekannte Täter Dieselkraftstoff aus vier Baufahrzeugen, die im Bereich der Deichbaustelle in Parey abgestellt waren. Auf bisher nicht abschließend geklärte Art und Weise öffneten sie die Tankverschlüsse und zapften rund 1.000 Liter Diesel ab. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Geschädigt: Am Dienstagabend, 31. Juli 2018, geriet aus bisher ungeklärter Ursache auf einem Firmengelände in der Berliner Chaussee in Genthin eine Arbeitsmaschine in Brand. In diesem Zusammenhang erlitt ein Mitarbeiter eine Rauchgasvergiftung und musste mittels Hubschrauber in das Klinikum nach Brandenburg gebracht werden. An der Maschine entstand ein Schaden von etwa 30.000 Euro.