Burg (mey). „Die Sanierung des Burger Bahnhofes ist ein nachhaltiges Projekt, das Burg nicht nur im Rahmen der Landesgartenschau für Gäste attraktiver gestalten wird“, äußert sich Bürgermeister Jörg Rehbaum zur Übergabe des Fördermittelbescheides.

Erneut fließen Fördergelder des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen der Vorbereitungen zur Landesgartenschau Burg 2018. Am Mittwoch, 8. November 2017, übergab der Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt Thomas Webel einen Fördermittelbescheid in Höhe von 500.000 Euro an die Geschäftsführerin der Wohnungsbaugesellschaft Burg, Bärbel Michael.
Das Landesprogramm REVITA wurde zur Sanierung alter Bahnhöfe ins Leben gerufen und nun soll in dessen Rahmen auch die Sanierung des Burger Bahnhofes finanziert werden. Die Fördermittel werden investiert, um die Fassaden, die Eingangshalle und die Dachflächen zu sanieren sowie eine Videoüberwachungsanlage zu installieren. „Die Sanierung soll nicht nur dafür sorgen, dass die Gäste der Landesgartenschau einen besseren ersten Eindruck von der Stadt der Türme bekommen. Auch nachhaltig soll Reisenden in Burg ein angenehmerer Aufenthalt ermöglicht werden“, betont der Minister. Bärbel Michael hebt insbesondere hervor: „Die Arbeiten erfolgen unter Vorgaben des Denkmalschutzes.“ Um nicht nur Reisende vor Diebstählen und ähnlichem, sondern auch die Fassade vor Graffitischmierereien zu schützen, wäre eine moderne Videoüberwachungsanlage absolut notwendig. Die Sanierungsarbeiten sollen noch im Laufe des Jahres 2017 abgeschlossen werden.