Liebe Bürgerinnen
und Bürger,


zunächst möchte ich mich für das Jahr 2017 bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt, angefangen vom Rathaus, über Bauhof, Schwimmhalle und Kindereinrichtungen für ihre Arbeit und ihr Wirken, jeder an seinem Platz, danken. Was wäre jedoch eine Stadt und ihre Ortschaften ohne das bürgerschaftliche Engagement vieler Menschen, für die es selbstverständlich ist, sich für die ehrenamtliche Arbeit im wahrsten Sinne zu zerreißen. Gottlob haben wir hier in der gesamten Stadt an den verschie-
densten Stellen viele und tüchtige Bürgerinnen und Bürger. Ohne deren Engagement wäre es sonst um das Ehrenamt sehr trist bestellt. Danke dafür.
Zum Ende des Jahres gab es wirklich gute Nachrichten. Wir mussten keine Erhöhung von Elternbeiträgen vorsehen und die Sanierung der Sanitäranlagen in der Kindertagesstätte „Parkspatzen“ in Parchen konnte pünktlich abgeschlossen werden. Viele Fördermittelanträge wurden beziehungsweise sind gestellt. Insoweit hoffen wir, dass uns zeitnah Mittel aus dem „Stark III“-Programm für wichtige Projekte zur Verfügung stehen. Hierzu gehören die Turnhallen in der Berliner Chaussee und der Grundschule Uhland, die Kindereinrichtungen „Käthe Kollwitz“ in Genthin und „Spatzenhausen“ in Tucheim sowie die Grundschule in Tucheim. In der Grundschule Uhland werden weitere Arbeiten zur Umsetzung der Inklusion durchgeführt. Mit großer Freude konnte die Stadt vor wenigen Wochen den Fördermittelbescheid, mit einer Förderung von 100 Prozent, zur Sanierung des Wasserturms in Empfang nehmen. Der Entwurf des Stadtkulturhauses 2.0 kann nun zu Beginn des Jahres 2018 diskutiert werden. Das Projekt ist für die Region ein „Leuchtturm“, da viele verschiedene Vorstellungen und Wünsche vereint werden. Ich empfinde es als sehr wichtig, dass man immer nach vorne schaut. Genthin ist gut aufgestellt und unsere Wirtschaft und die Unternehmen, mithin Arbeitsplätze und Existenzgrundlage vieler Familien, müssen sich wahrlich nicht verstecken. Im Gegenteil, die Herausforderung der nächsten Jahre wird sein, offene Stellen zu besetzen und qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen.
Für das kommende Jahr wünsche ich mir, dass die Zusammenarbeit zwischen Politik, den Unternehmen, den Feuerwehren, den Hilfsorganisationen, den Vereinen und den Bürgerinnen und Bürgern weiter so konstruktiv bleibt, um gemeinsam unsere Stadt Genthin zu stärken und voranzubringen.
Das Jahr 2018 heißt auch für mich Abschied zu nehmen. Insgesamt fünf Jahre durfte ich als Bürgermeister der Stadt Genthin wirken. Gleichwohl freue ich mich, dass ich weiter an der Entwicklung der Region arbeiten darf, jedoch in anderer Funktion.

Ihr Thomas Barz