Gerwisch (mey). Eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Polizei und Förderverein zeigten die Gerwischer bei ihrem Herbstfest am Tag der Deutschen Einheit.

Mit Spiel und Spaß begrüßten die Gerwischer am vergangenen Mittwoch, 3. Oktober 2018, den Herbst. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr hatten hierfür nicht nur ihr Gerätehaus geöffnet, sondern auch einiges vorbereitet. Vor allem junge Familien und Großeltern mit ihren Enkeln begrüßten das Herbstfest. Hier konnten gerade die kleinen Besucherinnen und Besucher ihr Geschick in vielen Disziplinen auf die Probe stellen. Unter anderem konnten sie mit einer stark abgedunkelten Brille in einem kleinen Parcours kennenlernen, wie die Sichtbedingungen für Feuerwehrleute in voller Montur und samt Atemschutzmaske in einem Treppenhaus sind. Ein ganz anderes optisches Phänomen stellten die Regionalbereichsbeamten der Einheitsgemeinde Biederitz vor. Im Kofferraum ihres Streifenwagens hielten die Polizisten unterschiedliche Brillen bereit, die durch präparierte Gläser zeigen, wie es sich mit Alkohol oder anderen Rauschmitteln im Blut gucken lässt. Auch wenn die Gäste beim Hindernislauf mit der Sehbeeinträchtigung jede Menge Spaß hatten, war der Gedanke daran, dass sich einige Autofahrer in diesem Zustand hinters Lenkrad setzen, für die meisten sehr schockierend. Auch die Gerwischer Bürgermeisterin Karla Michalski und der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Biederitz Kay Gericke wagten nach ihren Eröffnungsreden den Blick durch die Promillebrille. Zuvor hatten sie Grußworte von Landrat Dr. Steffen Burchhardt übermittelt, der den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr für ihre Einsatzbereitschaft im Rekordsommer 2018 dankte. Karla Michalski erinnerte an die Werte und Überzeugungen, die hinter diesem Familientag, dem Tag der Deutschen Einheit standen und stehen. „Wir sollten uns einig sein, wir sollten zusammenhalten. Und wir haben eine Organisation, die es zeigt, wie gut es ist, wenn man sich einig ist, wenn man zusammenhält und wenn man gemeinsame Ziele hat“, mahnte und lobte die Michalski, denn organisiert und durchgeführt wurde das Herbstfest nicht von der Feuerwehr allein. Die Versorgung mit Speis und Trank, mit Kaffee, Kuchen, Gegrilltem, Pommes und Co. hatte der Förderverein übernommen.
Abgerundet wurde das Herbstfest im Gerwischer Feuerwehrhaus natürlich durch vielfältige Gelegenheiten, in die Tätigkeitsfelder der Kameradinnen und Kameraden reinzuschnuppern. Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto gehörten ebenso dazu, wie beeindruckende Einsatzübungen, die durch die Feuerwehrleute und ihrem Nachwuchs vorgeführt wurden.