Schlagenthin (püt). Der Reit- und Fahrverein Schlagenthin e.V. lud am Samstag, 4. November 2017, zur Hubertusjagd, der sogenannten Fuchsjagd, ein. Die Veranstaltung ist traditionell der letzte Ausritt des Jahres und läutet das Ende der Grünen Saison ein.

Eine Rekordbeteiligung konnte Vereinsvorsitzender Harry Czeke verbuchen. Sage und schreibe 26 Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden und mehr als zehn Kremser machten Schlagenthin am Wochenende zu einem Mekka für Pferdefreunde. „Das Wichtigste ist, dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen, Reiter und Pferde, wieder unfallfrei nach Hause kommen“, betonte Harry Czeke in seiner kurzen Ansprache. Angeführt von der „Füchsin“ des Vorjahres, Franziska Jahns aus Parey, ging es über eine mit Hindernissen präparierte Strecke durch Wald und Flur der nahen Umgebung. Im Trab, ohne anzugaloppieren bewältigte die „Füchsin“ die Strecke. So wird Franziska Jahns das Feld auch im nächsten Jahr als „Fuchs“ anführen und von den Reiterinnen und Reitern hoch zu Ross gejagt.
Nah am Geschehen waren die unzähligen Besucherinnen und Besucher, die aus den Kremsern die beste Sicht auf die temporeiche „Fuchsjagd“ hatten. Die gesamte Strecke war etwa zehn Kilometer lang und wurde in zwei Stunden beritten. Nicht der Reiter, dessen Pferd am schnellsten die Strecke bewältigte gewann die Jagd, sondern der im Trab sicher und unfallfrei ans Ziel kam. Mit einem gemütlichen Beisammensein bei einer Tasse wärmendem Glühwein fand die Veranstaltung ihren Abschluss. Der Reit- und Fahrverein Schlagenthin zählt momentan 67 Mitglieder, darunter viele junge Pferdeliebhaberinnen und Pferdeliebhaber.
Die „Jagd“ ist benannt nach dem heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger und Reiter.Die Hubertus-Legende wird seit dem Mittelalter erzählt. Auf der Jagd soll er von einem prächtigen Hirsch mit einem Kruzifix zwischen dem Geweih bekehrt worden sein. Natur und Umwelt, der Schützen und Schützenbruderschaften