Burg (mey). Eine neue Ausstellung ist bis ins nächste Jahr hinein im Rotfuchs zu sehen.

Ganz klassisch erreichte eine handschriftliche Einladung die Redaktion des „Der BurgSpiegel“. Die Petruskinder der evangelischen Grundschule Burg planten eine Vernissage im Rotfuchs. Am Mittwoch, 8. November 2017, zog es darum nicht nur Eltern und Großeltern, sondern auch viele andere Gäste wie dem Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Burg, Jens Vogler ins Café.
Eine Veranstaltung der Kinder war es und so waren es auch die kleinen Künstler und Künstlerinnen, die im Mittelpunkt standen. Bild für Bild stellten sie erst kurz sich selbst und schließlich auch ausführlich ihr Kunstwerk vor. Fehlen durfte dabei natürlich nicht eine kurze Beschreibung zur Ideenfindung. Unter Anleitung ihrer Lehrerin Maria Kiel hatten sich die Kinder nämlich im Vorhinein mit Werken großer Künstler wie Pablo Piccasso und Edward Munch auseinandergesetzt. Sehr beeindruckt zeigten sich die Eltern und anderen Gäste der stolzen Schülerinnen und Schüler. Stolz war auch Schulleiterin Heike Engelke, die bei der Vernissage natürlich nicht fehlen durfte. Sie zeigte sich gerührt angesichts des Engagements der Schüler- sowie Lehrerschaft.
Ohne ihre Lehrerin Maria Kiel hätte es keine Vernissage gegeben, das war auch den Kindern bewusst. Mit einem Blumenstrauß bedankten sie sich bei ihr. Ein halbes Jahr lang hatten sie unter ihrer Anleitung an den Kunstwerken gearbeitet. Zum ersten Mal hatten sie sich hier an die Arbeit auf Leinwänden herangewagt. Den Anstoß dazu hatte Rotfuchs-Inhaber Emanuel Conrady persönlich geliefert. Er hatte den Vorschlag gemacht, Bilder in seinem Café auszuhängen. So entstanden die Bilder direkt im Sinne der Ausstellung. Das Kunstprojekt entwickelte sich weiter und deckte bald auch Züge des Deutschunterrichtes ab. So wurden persönliche Einladungen der Kinder nicht nur für die Eltern sondern auch für Gäste wie aus der Stadtverwaltung handschriftlich verfasst.