Burg (mey). Wohin es junge Menschen nach abgeschlossener Schulzeit auch zieht, die gemeinsam durchlebte Jugend bleibt.

Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler des Burger Roland-Gymnasiums denken gern an ihre Schulzeit zurück. Dementsprechend erfolgreich und gut besucht war das Ehemaligentreffen der Schule am vergangenen Samstag, 25. November 2017. Viele ergriffen die Gelegenheit, sich auszutauschen und in Erfahrung zu bringen, wohin es die einstigen Mitstreiterinnen und Mitstreiter im Kampf um gute Zensuren im Laufe der Jahre verschlagen hatte. Die unterschiedlichsten Lebenswege wurden beschrieben. Während der eine gerade seine Masterarbeit abgegeben hatte und sich darauf einstellte, ein letztes nun endlich nicht mehr ganz so nervenaufreibendes Semester zu bestreiten, hatte der andere unterschiedliche Richtungen ausprobiert und steht nun noch weit am Anfang der beruflichen Karriere. Wieder andere haben längst die ersten Sprossen der Karriereleiter erklommen – das Ziel des großen Durchbruchs sicher anvisiert.
Für einige ehemalige Mitschülerinnen und Mitschüler war es vielleicht ein befremdlicher Anblick, wenn die Gefährten aus Jugendtagen plötzlich ein eigenes Kind im Arm trugen, aber auch junge Eltern waren auf dem Ehemaligentreffen zu Gast. Abitur, Ausbildung, währenddessen der Umzug in eine gemeinsame Wohnung oder sogar in ein Haus, heiraten und nach der Ausbildung ein Kind bekommen. Noch vor einigen Jahren war dies alles andere als ein unüblicher Weg. Heute wird er nur noch selten eingeschlagen. Die Werdegänge der Schülerinnen und Schüler sind so vielfältig wie die dahinterstehenden Charaktere. Ob Mitglied der Stadtverwaltung, Radiosprecher, Polizistin, Journalist oder sogar Lehrerin an der Schule, an der man selbst einst lernte – die gemeinsame Schulzeit bleibt wohl immer in Erinnerung. Und so wird es sicher auch im nächsten Jahr ein Wiedersehen geben.