Blockdamm (püt). Am Dienstag, 7. November 2017 wurde das Trafohäuschen auf dem Blockdamm, dem kleinsten Wulkower Ortsteil, verschönert.

Mit etlichen Spraydosen verwandelten die Potsdamer Fassadengestalter Hendrik Uterwedde, Pas-
cal Sturm und Daniel Siering in nur einem Vormittag das Trafohäuschen auf dem Blockdamm in ein Kunstwerk. Auf 16 Quadratmetern zauberten die drei jungen Männer zwei Rehe in waldlicher Idylle. Aus einigen Vorschlägen wählten die Mitglieder des Wulkower Ortschaftsrates und Heimatvereins in Abstimmung mit der Einheitsgemeinde Stadt Jerichow das Motiv, das hervorragend in die waldreiche Umgebung passt. Ideengeber der kunstvollen Verschönerung von Trafohäuschen, Ortsnetzstationen und Verteilerschränken im Altkreis Genthin, der Altmark und Zerbst ist ein großer regionaler Stromanbieter, der auch die kompletten Kosten für das Kunstwerk trägt. „Es besteht eine sehr große Nachfrage“, sagte Kommunalreferent Klaus Schmekies. Das erste Kunstwerk entstand im Jahr 2010. Da in jedem Jahr die Gestaltung von nur 70 Quadratmetern durch den Stromanbieter vorgeschrieben ist, können durch die künstlerischen Fassadengestalter nur bis zu sechs Trafohäuschen verschönert werden. In der Region zieren bereits Traktoren, Windmühlen, Ortswappen, Kühe, Pferde und mehr die Gemeinden. Die Station auf dem Blockdamm ist die letzte, die in diesem Jahr gestaltet wurde. Kommunalreferent Klaus Schmekies, Harald Bothe, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Stadt Jerichow und Wulkows stellvertretener Ortsbürgermeister Gerd Hohenstein konnten das Kunstwerk zuerst bestaunen.